📷 Image: Wikimedia Commons
Gasthaus Brühl
Haus in Matrei in Osttirol (3085)
Das Gasthaus Brühl in Matrei in Osttirol ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das ursprünglich als Mautstation und Gasthaus für die Iseltalstraße diente. Es wurde im 19. Jahrhundert von einem Südtiroler Weinhändler in der Fraktion Seblas errichtet. Das Gebäude war ursprünglich als Weinlager mit Keller ausgestattet und wurde im Erdgeschoß als Maut- und Gasthaus genutzt. Es ist Teil der Seblas-Nummer 25 und steht in der Gemeinde Matrei. Die Iseltalstraße, heute Felbertauern Straße, wurde im 19. Jahrhundert erneuert und 1896 zur Konkurrenzstraße erklärt. Dies führte dazu, dass Tirol und die Gemeinden des Iseltals die Kosten für den Straßenbau und die Erhaltung nach einem bestimmten Schlüssel teilen mussten. Das Gasthaus Brühl übernahm die Funktion der Mautstation und war zentral für den Verkehr und den Tourismus in der Region. Es war ein wichtiger Knotenpunkt für Reisende und spielte eine Rolle im regionalen Verkehrssystem. Das Gebäude besitzt einen dreigeschoßigen Baukörper mit turmartigem Kern und wurde aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Es bleibt großteils unverputzt, wodurch ein Festungscharakter entstand. Straßenseitig gibt es einen Vorbau mit Rundbogenöffnung und Erkern. Das flache Satteldach wurde an drei Seiten mit Giebeln versehen. Zudem gibt es einen westseitigen Zubau, während die südliche und nördliche Zubauten stark verfallen sind. Die Architektur spiegelt die historische Bedeutung des Gebäudes im Verkehrswesen wider.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gasthaus
- Ort
- Matrei in Osttirol
- Adresse
- Seblas 25
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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