Image: Welleschik · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Johanniterkirche (Feldkirch)
Kirchengebäude in Feldkirch
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Die Johanniterkirche in Feldkirch, Vorarlberg, ist eine ehemalige Kommende-Kirche des Johanniterordens, die heute als Ausstellungszentrum für zeitgenössische Kunst dient. Sie steht an der Südostseite der Marktgasse und ist als denkmalgeschütztes Gebäude in der Stadt verankert. Ihr Patrozinium gilt dem heiligen Johannes dem Täufer. Die Kirche blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1218 zurückreicht, als Graf Hugo von Montfort dem Orden ein Hospiz übergab. Nach Zerstörungen in den Napoleonischen Kriegen und einer Phase als Pferdestall oder Salzlager wurde sie im 19. Jahrhundert von Jesuiten genutzt und erhielt dabei ihre heutigen Altäre. Besonders sehenswert ist der Turm mit der Ritterfigur „Bläsi“, die seit 1510 die Zeit durch Hammerschläge auf eine Glocke anzeigt. Archäologische Grabungen in den 1980er-Jahren legten sechs Bodenniveaus und 25 Grabstätten frei, die der Kirche einen besonderen Charme verleihen. Im Inneren beeindruckt die Decke mit einem freskierten Rundmedaillon aus dem Jahr 1405, das ein Sigillum refugii mit Schwurhanddarstellung zeigt. Die Giebelfassade ziert seit 1927 ein Fresko des Malers Florus Scheel, das den Namenspatron der Kirche darstellt. Die Kirche ist heute ein Ort für wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, darunter jährlich vier Ausstellungen mit einheimischen und internationalen Künstlern.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Feldkirch
- Adresse
- Marktplatz 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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