📷 Image: Wikimedia Commons
Kapuzinerkloster Waldshut
Kloster in Deutschland
Das Kapuzinerkloster Waldshut steht in der Stadt Waldshut-Tiengen am Rhein. Es wurde 1654 gegründet und war Teil der Vorderösterreichischen Kapuzinerprovinz. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. Juni 1654, unterstützt von Förderern wie Franz Ludwig von Roll und dem Fürstbischof Johann Franz von Schönau. Das Kloster war eng mit der Stadt verbunden und spielte eine zentrale Rolle in der geistlichen und sozialen Lebenswelt der Region. Das Kloster war bis 1821 bestehend und hatte eine Vielzahl von Aufgaben, darunter Seelsorge, Krankenpflege und Missionarbeit. Es betreute das Spital Waldshut und die Hammerwerke in Albbruck. Die Kapuziner nahmen sich auch Gefangener und Verurteilter an und betreuten Sterbende. Sie leisteten zudem wirtschaftliche Arbeit, etwa durch den Verkauf von Klosterarbeiten und die Herstellung von Hostien. Die Kapuziner waren in der Region bekannt und hatten einen starken Einfluss auf die lokale Bevölkerung. Das Gebäudekomplex wurde mehrfach umgebaut und bis 1821 als Kloster genutzt. Nach der Aufhebung wurde es ab 1859 als Krankenhaus genutzt. Die ehemaligen Räume bieten heute Ausblicke auf die Stadt und die Rheinlandschaft. Die Umgebung umfasst die historische Altstadt von Waldshut und die Rheinuferpromenade. Die Kapuziner hinterließen eine reiche Geschichte, die sich in den Räumen und der lokalen Kultur widerspiegelt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Waldshut-Tiengen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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