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Cité de l'Automobile

Die Cité de l'Automobile in Mulhouse im Département Haut-Rhin ist in einer ehemaligen Textilspinnerei von 1880 untergebracht. Auf über 20.000 Quadratmetern zeigt sie die Sammlung der Brüder Fritz und Hans Schlumpf, die als Textilunternehmer über Jahrzehnte hinweg Automobile zusammentrugen, ohne die Sammlung je öffentlich zu machen. Ursprünglich umfasste sie rund 560 Fahrzeuge aus 98 Marken, mit Schwerpunkt auf den Jahren 1878 bis 1918; 430 davon stehen unter Denkmalschutz. Herausragend ist der Bugatti-Bestand mit über 120 Wagen, darunter drei der wenigen gebauten Bugatti Royale Type 41 und das Coupé Napoléon, Ettore Bugattis eigener Wagen von 1926. Öffentlich bekannt wurde die Sammlung erst am 7. März 1977, als Arbeiter das nach dem Zusammenbruch des Konzerns 1976 stillgelegte Werk besetzten und die Hallen voller Autos vorfanden. 1978 wurde der Bestand unter Denkmalschutz gestellt, 1981 kaufte ihn der Staat, am 10. Juli 1982 öffnete das Museum. Der Rundgang gliedert sich in die Anfänge des Automobilbaus, den Rennsport und die Luxuswagen der 1930er-Jahre; neuere Abteilungen reichen bis zu Bugatti Veyron und EB110. Der Großteil der Fahrzeuge steht in einer einzigen weiten Halle in langen Reihen. Seit 2011 gehört ein 450 Meter langer Rundkurs dazu, auf dem historische Wagen bewegt werden. Jährlich kommen rund 200.000 Besucher.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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