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St. Johannis (Zittau)
Kirchengebäude in Deutschland
Die St.-Johannis-Kirche in Zittau steht im Landkreis Görlitz in Sachsen. Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche, die 1291 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert ausgebaut und im 18. Jahrhundert nach einem Brand im Siebenjährigen Krieg wieder aufgebaut. 1837 war sie fertiggestellt und eingeweiht. Der Südturm ist 60 Meter hoch und kann als Aussichtsturm bestiegen werden. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert, darunter ein Altartisch aus Stuckmarmor, eine Sandsteinfigur des Segnenden Christus und eine hölzerne Kanzel mit biblischen Szenen. Das Taufbecken wurde nach einem Entwurf Schinkels gefertigt. Die Kirche besitzt eine dreimanualige Orgel mit 87 Registern, die 1930 errichtet und 2011–2013 restauriert wurde. Sie ist von europäischer Bedeutung und besitzt ein einzigartiges Klangbild. Die Kirche ist ein zentraler Ort der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Zittau. Sie dient als Hauptsitz der Gemeinde und verwaltet den Frauenfriedhof. Die Kirche ist mit der Kirchgemeinde Siebenkirchen Dittelsdorf und Zittauer Gebirge-Olbersdorf verbunden. Die Geschichte der Kirche ist eng mit der Musiktradition verbunden, da die Organisten zugleich Musikdirektoren der Stadt waren. Die Kirche bietet Räume für Gottesdienste, Ausstellungen und einen Blick auf die Umgebung.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Zittau
- Adresse
- Johannisplatz 1
- Erbaut
- 1834
- Architekt
- Karl Friedrich Schinkel
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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