Synagoge Görlitz

📷 Image: Wikimedia Commons

Landkreis GörlitzBezirk Landkreis Görlitz

Synagoge Görlitz

Monumentalbau von William Lossow, Einfriedungswangen am Eingangsbereich

Die Synagoge in Görlitz wurde zwischen 1909 und 1911 als neoklassizistisches Gotteshaus errichtet. Sie stand in der Altstadt, nahe der Langenstraße, und war Teil der jüdischen Gemeinde, die sich ab 1852 bis 1880 stark vergrößerte. Die Neue Synagoge wurde nach einem Wettbewerb entworfen, an dem renommierte Architekten und Künstler beteiligt waren. Die Synagoge hatte zwei Betsäle, darunter einen Kuppelsaal, der ursprünglich für 550 und nach Sanierung für 310 Betende ausgelegt war. Die Synagoge blieb während der Novemberpogrome 1938 unversehrt, obwohl der Innenraum beschädigt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Gebäude, bis 1991 eine Sanierung begann, die 2020 abgeschlossen wurde. Die Eröffnung wurde auf 2021 verschoben, und seit 2022 steht wieder ein Davidstern auf der Synagoge. Die Synagoge ist unter Denkmalschutz und dient heute als kulturelle Begegnungsstätte. Die Synagoge bietet Räume für Gottesdienste, Veranstaltungen und Führungen zur jüdischen Geschichte. Der Kuppelsaal kann für Konferenzen genutzt werden, und die Wochentagssynagoge bleibt für Gottesdienste reserviert. Die Synagoge ist umgeben von einem Garten und einer Einfriedung. Sie ist ein Symbol für die jüdische Geschichte und die Nachkriegszeit in Görlitz.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Synagoge
Ort
Görlitz
Adresse
Otto-Müller-Straße 3
Erbaut
1911
Architekt
William Lossow
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

À proximité

🗺 Créer un circuit à partir de ces lieux → ← Tous les lieux à Landkreis Görlitz

QR-Code

QR b659428
b659428