📷 Image: Wikimedia Commons
Burg Tombrugg
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Tombrugg ist eine abgegangene Höhenburg am Rand eines Plateaus des Höchenschwander Berges. Sie liegt in der Gemarkung „Auf der Burg“ und war 2.600 Meter östlich der Kirche von Höchenschwand. Die Burg stand auf einem Hochplateau, das nur von Osten zugänglich war, und war früher waldfrei, wodurch Felder und Weideflächen entstanden. Sie war Teil der Sicherungsmaßnahmen des Klosters St. Gallen im 10. Jahrhundert. Die Burg war ein wichtiger Gerichtsplatz für die Vogtei und die Einung Höchenschwand. Sie wurde im 10. Jahrhundert von Kloster St. Gallen erbaut und schützte das Schwarzatal mit seinen Silber- und Bleiminen. Die Burg stand bis 1569 im Besitz verschiedener Adelsfamilien, bis sie vermutlich im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Von der Anlage sind noch Spuren des Burgturms erhalten, und Steine der Burganlage wurden später in der Pfarrkirche verwendet. Besucher können die Ruinen der Burg Tombrugg bewundern, die sich auf dem Höchenschwander Berg befinden. Umgeben von steilen Schluchten und Moränenblockmeeren, bietet der Ort einen einzigartigen Blick auf die Landschaft. Die Sage vom Junker Hans von Tombrugg erzählt von einem Gerichtsfall, bei dem ein Kuhhirte durch die Schenkung eines Landstücks durch Junker Hans glücklich wurde. Der Gewann „Hagen(ochsen)matte“ auf dem Labacher Berg erinnert an diese Geschichte.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Burg
- Ort
- Höchenschwand
- Erbaut
- 900
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