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Keramische Werkstatt am Bauhaus
1919 entstandene keramische Werkstatt am Bauhaus
Die Keramische Werkstatt am Bauhaus war eine Außenstelle des Staatlichen Bauhauses in Weimar und existierte von 1919 bis 1925 in Dornburg-Camburg. Sie wurde von Walter Gropius ins Leben gerufen, um Bauhausschüler in der Keramik auszubilden. Die Werkstatt war zunächst in einer Weimarer Ofenfabrik untergebracht und wurde 1920 nach Dornburg verlegt. Sie lag nahe dem Dornburger Rokokoschloss und war Teil der Ausbildung sowie der Forschung im Bereich der Keramik. Die Werkstatt war bekannt für ihre Innovationen, wie das Gießverfahren für Keramik, das von Otto Lindig und Theodor Bogler entwickelt wurde. Produkte wie die Mokka-Maschine und die Kombinationsteekanne zeigten die experimentellen Ansätze der Werkstatt. Die Produkte wurden auf Messen in Frankfurt und Leipzig sowie auf der Berliner Werkbund-Ausstellung 1924 präsentiert. Obwohl die Industrie zunächst wenig Interesse zeigte, wurden später einige Entwürfe in Serienproduktion übernommen. Die Werkstatt war ein Ort der kreativen Zusammenarbeit, wo Töpfer wie Max Krehan und Gerhard Marcks arbeiteten. Die Räume lagen im Marstall, und die Werkstatt war Teil der Ausbildung sowie der Forschung. Die Umgebung um Dornburg bot eine ruhige Atmosphäre, in der die Keramiker experimentieren konnten. Nach dem Bauhaus-Wechsel nach Dessau blieb die Werkstatt in Dornburg bestehen und wurde von Otto Lindig weitergeführt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Museum, Werkstatt
- Ort
- Dornburg-Camburg
- Adresse
- Max-Krehan-Straße 1, 07774 Dornburg
- Erbaut
- 1919
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