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Benediktinerkirche
Kirchengebäude in Villingen-Schwenningen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg
Die Benediktinerkirche in Villingen-Schwenningen steht auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters Villingen. Die Anlage entstand nach der Umsiedlung der Mönche durch die Reformation aus dem Kloster St. Georgen im Schwarzwald. Der Bau begann 1688 unter Abt Georg III. Gaißer, mit Michael Thumb als beratendem Architekten. Die Kirche ist dem Heiligen Georg geweiht und war ursprünglich Teil einer größeren Klosteranlage. Die Kirche wurde 1725 von Weihbischof Franz Johann Anton von Syrgenstein eingeweiht. Der Turm wurde bis 1756 vollendet, wobei der Entwurf von Martin Hermann stammte. Die Glocken wurden 1767 von der Glockengießerei Grüninger geliefert, die Orgel 1752 von Johann Andreas Silbermann und Johann Daniel Silbermann gebaut. Die Kirche wurde nach der Aufhebung des Klosters 1902 wieder genutzt und 1958 mit einem neuen Geläut versehen. Die Kirche bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und beherbergt eine rekonstruierte Orgel, die 2002 von Gaston Kern aus Hattmatt/Elsaß erbaut wurde. Sie basiert auf der 1752 von den Silbermanns gebauten Orgel. Das Instrument hat 35 Register auf drei Manualwerken und Pedal, ist mechanisch getragen und gleichstufig gestimmt. Die Windversorgung erfolgt über drei Keilbälge. Die Kirche ist ein Beispiel für barocke Architektur und historische Kunstwerke.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Villingen-Schwenningen
- Erbaut
- 1688
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Michael Thumb
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
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