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Benediktinerkloster Schweinfurt

Kirchengebäude in Schweinfurt

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Das Benediktinerkloster Schweinfurt, auch Stella Petri genannt, war ein Benediktinerkloster am östlichen Rand der Stadt. Es lag auf der Peterstirn, einem südwestlichen Ausläufer des Hainbergs, heute im Nordöstlichen Stadtteil. Die Klosterburg befand sich auf dem Burgberg, etwa 25 Meter über dem Main, und war Teil der historischen Mainleitenstraße. Die heutige Lage der Sattlerschen Bauten entspricht der ursprünglichen Klosterstellung. Das Kloster war von 1004 bis 1283 ein bedeutendes religiöses und militärisches Zentrum. Es wurde 1055 zum Benediktinerkloster umgewandelt und 1283 vom Deutschen Orden übernommen. Der Konflikt mit der Reichsstadt Schweinfurt führte 1437 zur Zerstörung der Klosterburg. Bis ins 16. Jahrhundert blieben Ruinen erhalten. Die Klosterkirche hatte einen Glockenturm, einen Kreuzgang und Befestigungsanlagen. Reste der Deutschordensbefestigung sind heute im Bereich der Sattlerschen Bauten zu erkennen. Besonders sehenswert sind die Krypta unter der Ludwigs-Westbahn, in der ein Sarkophag mit Vortragekreuz gefunden wurde. Das Areal der Peterstirn ist als gemeinsames Bodendenkmal geschützt. Die Region umfasst die ehemalige Klosterwüstung und den Burgstall. Die Lage bietet Ausblicke auf den Main und die umliegende Landschaft. Die historischen Bauten und Ruinen sind Teil der städtebaulichen Struktur Schweinfurts.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude, Kloster, In commendam, religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte
Ort
Schweinfurt
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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