Dreifaltigkeitskirche

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Dreifaltigkeitskirche

evangelisch-lutherische Kirche in Hannover-Oststadt

Die evangelisch-lutherische Dreifaltigkeitskirche in Hannover steht im Stadtteil Oststadt, direkt an der Bödekerstraße zwischen Friesen- und Holscherstraße. Sie wurde 1880 bis 1883 im neugotischen Stil errichtet und besitzt einen Turm mit Haupteingang im Osten und Altarraum im Westen. Die Kirche wurde 1876 nach Wunsch des Königs Georg V. benannt und verfügt über ein Altarbild von Bernhard Plockhorst sowie eine Darstellung über dem Eingang von Carl Dopmeyer. Die Kirche war während der Kriegszeiten stark betroffen. 1917 und 1942 mussten Glocken und Orgelpfeifen für Kriegszwecke abgegeben werden. 1922 wurde eine Gedenktafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gemeindemitglieder eingeweiht. Während der Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg retteten Gemeindemitglieder die Kirche durch Brandwache, weshalb sie 1945 von der britischen Besatzungsmacht als Gottesdienststätte genutzt wurde. In der Kirche gibt es einen achteckigen Leuchter in der Vierung sowie eine neue Orgel im Stil von Gottfried Silbermann. Die Orgel wurde 1986 von Hillebrand gebaut und 2022 saniert. Die Gemeinde hat 2002 die „Stiftung Dreifaltigkeitskirche“ gegründet, um die Kirche und das Gemeindeleben zu erhalten. Die Kirche ist seit 2012 an fünf Tagen in der Woche für Besichtigungen und stillen Gebete geöffnet.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude
Ort
Mitte
Erbaut
1880
Baustil
Neogotik
Architekt
Christoph Hehl
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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