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Eisenbahnunfall von Genthin
Eisenbahnunglück im Dezember 1939 mit 186 Toten und 106 Verletzten
Der Eisenbahnunfall von Genthin ereignete sich am 22. Dezember 1939 auf der Bahnstrecke Berlin–Magdeburg im Bereich des Bahnhofs Genthin. Zwei Züge, der D 10 nach Köln und der D 180 nach Neunkirchen (Saar), kollidierten, wodurch mindestens 186 Menschen starben und 106 verletzt wurden. Der Unfall gilt als der schwerste Eisenbahnunfall in der deutschen Eisenbahngeschichte. Der D 10 war aufgrund der Überfüllung und Verspätung aufgrund des Weihnachtsverkehrs und Fronturlaubs stark belastet. Der D 180, der aufgrund von Lokomotivmangel eingesetzt wurde, überfuhr ein Blocksignal und stieß gegen den stehenden D 10. Die schlechte Sicht durch Nebel und mögliche menschliche Fehler wurden als mögliche Ursachen diskutiert. Im Bahnhof Genthin prallte der D 180 gegen den D 10, wodurch vier Wagen des D 10 und sechs Wagen des D 180 entgleisten. Die Rettungsarbeiten waren aufgrund der Kriegsbedingungen und der Kälte schwierig. Ein Denkmal wurde 1999 auf dem Bahnhofsvorplatz eingeweiht. Die Lokomotive des D 180 wurde nach dem Unfall repariert und 1941 wieder in Dienst gestellt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Eisenbahnunfall, geographisch lokalisiertes Ereignis
- Ort
- Genthin
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