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Clemenskirche
Kirchengebäude in Münster (Westfalen)
Die Clemenskirche in Münster-Mitte entstand 1745 bis 1753 als barocke Kloster- und Hospitalkirche nach Plänen von Johann Conrad Schlaun. Sie war ursprünglich Teil eines Hospitals und stand am Schlossplatz. Die Kirche wurde 1811 aufgelöst, wodurch die Hospitalbauten zerstört wurden. 1956 bis 1959 wurde die Kirche im Äußern wiederaufgebaut, wodurch sie isoliert auf einem Platz stand. Die Rekonstruktion des Innenraums erfolgte 1961 bis 1974, wobei die Kuppelausmalung und die Bildhauerarbeiten wiederhergestellt wurden. Die Kirche ist ein zwölfeckiger Zentralbau mit kreisförmigem Grundriss und einer überkuppelten Fassade. Der Innenraum folgt dem Stil der römischen Barockkirchen wie San Carlo alle Quattro Fontane. Die Beleuchtung des Raums ist durch Lichtdramaturgie gestaltet, wobei die Altarwand nur von Seitenfenstern erhellt wird. Die Kuppel wurde mit Fresken und Skulpturen verziert, darunter eine Darstellung des Himmels mit dem hl. Clemens. Die Ausstattung der Kirche umfasst Stuckarbeiten von Jakob Rauch und Fresken von Johann Adam Schöpf. Der Hauptaltar zeigt das Martyrium des hl. Clemens, während die Seitenaltäre Mariens Verkündigung und eine Marienerscheinung darstellen. Die Orgel wurde 1973 neu gebaut und 2014 restauriert. Der Kirchenraum bleibt durch seine architektonische Form und künstlerische Ausstattung ein markantes Beispiel des Barocks.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Stadtbezirk Münster-Mitte
- Adresse
- An der Clemenskirche 11, 48143 Münster
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Conrad Schlaun
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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