Ruine Ehestetten

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Ruine Ehestetten

Burg in Ebingen, Albstadt, Baden-Württemberg, Deutschland

Die Ruine Ehestetten liegt auf dem „Taubenfels“, einem Felssporn mit einer Höhe von 855 m ü. NN, etwa 2200 Meter südsüdöstlich der Martinskirche von Ebingen. Sie ist eine abgegangene Spornburg, die im Zollernalbkreis von Albstadt liegt. Die Anlage ragt in das Tal der Schmeie hinein und war ursprünglich von dem Ehestetter Ortsadel erbaut worden, der als Nachfolgeanlage einer zerstörten Burg im Ort diente. Die Burg wurde um das Jahr 1100 errichtet und 1139 aufgegeben. Damit kam Ehestetten an das Kloster Sankt Gallen, dessen Besitz durch Papst Innozenz II. bestätigt wurde. Die Anlage war Teil des Besitzes der Herren von Winzeln, wobei der Ehestetter Ortsadel als niederadeliges Ministerialengeschlecht fungierte. Unterhalb der Ruine liegen die Ehestetter Mühle und der Ehestetter Hof. Die Burganlage hatte eine hufeisenförmige Vorburg mit 40 mal 25 Meter und eine Kernburg von 28 mal 18 Meter. Mauerreste, darunter ein quadratischer Bergfried mit sechs Meter Seitenlänge, sind erhalten. Die Ringmauer der Hauptburg ist durch Wälle mit Mörtelspuren sichtbar. Im Osten der Anlage sind bis zu zwei Lagen von grob bearbeiteten Kleinquadermauerwerk vorhanden. Die Ruine bietet einen Blick auf das Tal der Schmeie und die umliegende Landschaft.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg
Ort
Albstadt

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