📷 Image: Wikimedia Commons
Fort la Latte
Burg in Frankreich
Fort La Latte ist eine Burg in der Gemeinde Plévenon im Département Côtes-d’Armor in der Bretagne, Frankreich. Sie liegt auf einer schmalen Landzunge am Eingang der Baye de la Fresnaye, etwa 4 km südöstlich von Cap Fréhel und 35 km von Saint-Malo entfernt. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert von der Familie Goyon de Matignon errichtet und mehrfach in der Geschichte durch Kämpfe und Zerstörungen beeinflusst. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert militärisch relevant und wurde unter Ludwig XIV. von Garengeau wieder aufgebaut. Sie wurde 1793 weiter ausgebaut, darunter mit einem Kugelofen für Kanonenkugeln. Im 19. Jahrhundert wurde sie verlassen, bis sie 1925 zum nationalen Denkmal erklärt und 1931 restauriert wurde. Sie diente auch als Filmkulisse für Werke wie „Die Wikinger“ und „Tristan und Isolde“. Die Burg umfasst eine zerstörte Festung mit erhaltenen Wänden und Kanonenbatterien. Im Schlosspark steht der Menhir Doigt de Gargantua. Umgebungsgestaltung und Ausblicke auf die Baye de la Fresnaye und den Hafen von Plévenon sind Teil der Anlage. Die Ruine ist ein wichtiges kulturelles und historisches Monument der Bretagne.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Burg
- Ort
- Plévenon
- Architekt
- Siméon Garangeau
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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