accident de l'usine d'aluminium d'Ajka

📷 Image: Wikimedia Commons

accident de l'usine d'aluminium d'Ajka

verheerender Dammbruch in Ungarn

Der Kolontár-Dammbruch war ein Umweltunfall in Westungarn, der am 4. Oktober 2010 in der Gemeinde Kolontár stattfand. Ein Damm einer Deponie der Aluminiumhütte MAL AG brach, wodurch etwa 600.000 bis 1,1 Millionen Kubikmeter Rotschlamm in den Bach Torna gelangten. Die Schlammflut überflutete mehrere Dörfer und verursachte schwere Schäden. Zehn Menschen starben, 150 wurden verletzt, und 400 mussten evakuiert werden. Die betroffene Fläche lagerte etwa 40 Quadratkilometer. Die Schlammflut erreichte 40 Wohngebäude und zwei Gemeindegebäude in Kolontár sowie 244 Häuser in Devecser. Die Flutwellen erreichten eine Höhe von 1–2 Metern. Die Schadensbereiche umfassten auch mehrere Straßen in verschiedenen Dörfern. Die Ausbreitung der Schlammmassen wurde durch Gips neutralisiert, und 1.000 Tonnen wurden in den Fluss Marcal entsorgt. Die Schadensbereinigung wurde auf mehrere Monate geschätzt, und die Region war für mehrere Monate nicht bewohnbar. In der Region wurden umfangreiche Räumungsarbeiten durchgeführt, wobei 500 Helfer mit Schutzkleidung eingesetzt wurden. Die Schadensbereinigung umfasste die Neutralisierung des Schlammes mit Salzsäure und die Reinigung der Gewässer. In der Folgezeit wurden massive Schadensersatzforderungen erhoben, und die Firma MAL AG wurde für die Schäden zur Verantwortung gezogen. Die EU kritisierte die ungarischen Behörden für die Nichtumsetzung von EU-Richtlinien. Die betroffene Fläche wurde schließlich als Denkmal eingezäunt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Chemieunfall, Dammbruch eines Abraumstausees
Ort
Kolontár

À proximité

🗺 Créer un circuit à partir de ces lieux → ← Tous les lieux à

QR-Code

QR a2b9486
a2b9486