Kijevo

📷 Image: Wikimedia Commons

Kijevo

Siedlung in Kroatien

Kijevo ist eine kleine Ortschaft in der Gespanschaft Šibenik-Knin, gelegen im Zagora-Gebiet zwischen Knin und Vrlika. Das Dorf zählt etwa 417 Einwohner, alle römisch-katholisch und ethnisch kroatisch. Es liegt zehn Kilometer südlich des höchsten Bergs Kroatiens, der Dinara, und nahe der Quelle der Cetina. Die Ortschaft war während des Kroatienkriegs 1991 ein Ziel der „ethnischen Säuberung“ durch serbische Truppen. Kijevo wurde im August 1991 von serbischen Paramilitärs erobert, nachdem die kroatischen Truppen eine Polizeistation eingerichtet hatten. Die Ortschaft wurde vollständig zerstört, wodurch die Bevölkerung fliehen musste. Die Ereignisse wurden von der Reporterin Vesna Jugović dokumentiert. 1995 wurde das Dorf von kroatischen Truppen wiedererobert und schrittweise wiederaufgebaut. Die katholische Kirche war das erste Gebäude, das nach dem Krieg wieder errichtet wurde. Nach dem Krieg sind viele Einwohner wieder in Kijevo zurückgekehrt. Die Dorfkirche mit zwei Kirchtürmen ist heute ein markanter Ausblick über die Hügel. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die umliegenden Gebirge. Die Ortschaft ist Teil der Gespanschaft Šibenik-Knin und liegt im Zentrum der Region Zagora.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Kroatien
Ort
Gespanschaft Šibenik-Knin
Seehöhe
473 m

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