Podolí I

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Jihočeský kraj

Podolí I

Gemeinde in Tschechien

Podolí I ist eine Gemeinde im Okres Písek in Südböhmen. Sie liegt 14 Kilometer nordöstlich von Písek und gehört geographisch zur Milevská pahorkatina. Das Dorf liegt am Oberlauf des Baches Budovický potok und wird von der Staatsstraße I/29 durchquert, die westlich über den Podolský most die Orlík-Talsperre überbrückt. Östlich von Podolí I erhebt sich die Velké Mokří mit einer Höhe von 519 Metern. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1368 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und es war Teil der Besitzungen des Vladiken Jan von Podoly. Im 16. Jahrhundert wurde das Gut Borovany an das Prager Jesuiten-Collegium verkauft, und im 18. Jahrhundert wurde es nach dem Jesuitenverbot eingezogen. 1924 wurde der Ort offiziell als Podolí I benannt, um ihn von der gleichnamigen Gemeinde Podolí II zu unterscheiden. In Podolí I gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Straßbrücke Podolský most, eine 510 Meter lange Bogenbrücke aus Stahlbeton, wurde zwischen 1939 und 1943 gebaut und wurde 1937 in Paris zur schönsten Brücke Europas gewählt. Zudem gibt es Kapellen wie die Kapelle Jungfrau Maria Königin und die Nischenkapelle des hl. Florian. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen und Ansiedlungen, darunter Podolsko und Rastory. Die Umgebung umfasst die Orlík-Talsperre und die Velké Mokří.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Písek
Seehöhe
454 m

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