collision ferroviaire de Milavče

Eisenbahnunfall am Betriebsbahnhof Radonice bei Milavče, Tschechien

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Der Eisenbahnunfall bei Milavče ereignete sich am 4. August 2021 in der Ausweiche Radonice nahe der Bahnstrecke Plzeň–Furth im Wald. Es handelte sich um einen Frontalzusammenstoß zwischen einem Schnellzug der České dráhy und einem Personenzug. Die Strecke ist eingleisig und verläuft durch enge Bögen, weshalb die Höchstgeschwindigkeit dort 80 km/h beträgt. Die Ausweiche Radonice war unbesetzt und von Domažlice ferngesteuert. Der Unfall führte zu drei Todesfällen und 67 Verletzten, davon 8 mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Der Lokomotivführer des Schnellzugs missachtete Warnsignale und fuhr in einen blockierten Abschnitt. Die Lokomotive und der Triebwagen des Personenzugs wurden zerstört, während die Wagenkastenstruktur der Schnellzugwagen weitgehend intakt blieb. Die Rettungskräfte aus Deutschland und Tschechien brachten die Verletzten in Krankenhäuser. An der Unfallstelle standen drei Hubschrauber bereit, um Schwerverletzte zu transportieren. Die Strecke wurde am 6. August wieder freigegeben. Die Unfalluntersuchung stellte menschliches Versagen als Ursache fest, ohne systemische Faktoren. Die Kritik richtete sich gegen die Sicherheitstechnik und die Mangelhaftigkeit der Ermittlungen. Die Lokführer kritisierten fehlende Details zur Signalanlage und die Sicherheitsmaßnahmen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Eisenbahnunfall
Ort
Milavče

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