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Schwenda
Ortsteil der Gemeinde Südharz
Schwenda ist ein Ortsteil der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt 450 Meter über dem Meeresspiegel im Unterharz an der Landesstraße, die vom Großen Auerberg über Karlsrode nach Roßla führt. Die Gemeinde Schwenda war bis 2010 eigenständig und wurde dann mit neun weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Südharz zusammengefasst. Schwenda hat eine reiche Geschichte, die bis ins Jahr 532 zurückreicht. Der Name stammt vermutlich vom Altdeutschen „schwendan, schwinden“, was „roden, abholzen“ bedeutet. 1819 lebten 597 Einwohner in 110 Häusern. Von 1952 bis 1990 war der Ort Teil des DDR-Bezirks Halle. 2010 wurde die Gemeinde Südharz gegründet, wodurch Schwenda in die neue Verwaltung eingegliedert wurde. In Schwenda steht die evangelische Kirche St. Cyriaki und Nicolai, ein barocker Zentralbau aus dem Jahr 1736 bis 1738. Der achteckige Rundbau hat eine Außenhöhe von 34 Metern und ein Kuppelgewölbe mit dem Gottesauge in der Mitte. Die Kirche ist der Frauenkirche in Dresden und der Peterskirche in Rom nachempfunden. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage im Harz geprägt. Die A 38 verläuft etwa 20 km südlich der Gemeinde.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Südharz
- Seehöhe
- 456 m
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