Schweden und Finnland

Oulangan kansallispuisto

Der Oulanka-Nationalpark liegt in Nordösterbotten und Lappland an der Grenze zu Russland, wo er an den Paanajärvi-Nationalpark anschliesst, und umfasst 270 Quadratkilometer. Eingerichtet wurde er 1956 und in den Jahren 1982 und 1989 erweitert. Die ersten Bewohner der Gegend waren Samen; bis zum Ende des 17. Jahrhunderts lebten sie hier, dann kamen finnische Siedler. Seit den 1930er Jahren unterhielt der finnische Fremdenverkehrsverein Boote auf dem Fluss und setzte die Holzhütten im Gebiet instand, die Wanderern bis heute unentgeltlich offenstehen, sofern sie einige Regeln zu Zustand, Holzvorrat und Naturschutz beachten. Der Park verbindet nördliche, südliche und östliche Naturräume. Im Norden liegen weite Moore, im Zentrum ein besonderes Flusssystem mit Stromschnellen und Tälern mit sandigen Ufern. Die Kiefernwälder sind ein Beispiel unberührten, nie geschlagenen borealen Waldes nahe dem Polarkreis. Nährstoffreiche Böden, zerklüftetes Gelände und viele Kleinklimate bringen über 500 Gefässpflanzenarten hervor; nördliche und südliche Arten überschneiden sich, und manche Arten Ostfinnlands haben hier ihren westlichsten Vorposten. Im Spätsommer tragen Blaubeeren und Pilze, und wilde Orchideen zählen zu den bekanntesten Pflanzen der Gegend. Flussbetten und Auenwiesen beherbergen seltene Schmetterlinge, über hundert Vogelarten leben im Park, darunter Unglückshäher und Auerhühner. Auch Bär, Luchs, Vielfrass und Elch kommen vor. Nahe dem Besucherzentrum steht die 1966 gegründete Forschungsstation Oulanka, die biologische und geologische Arbeiten unterstützt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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