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Fläsch
Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz
Fläsch ist eine Gemeinde im Kanton Graubünden, Teil der Region Landquart. Sie liegt am Churer Rheintal, nördlichste Gemeinde des Kantons, und grenzt an Maienfeld, Bad Ragaz und Balzers. Das Gemeindegebiet umfasst 1995 ha, wobei Wald, Landwirtschaft und Siedlungsfläche dominieren. Die Gemeinde war bis 1977 mit Maienfeld in einer gemeinsamen Kommunanz verbunden. Fläsch hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. 1524 wurde sie zur ersten reformierten Bündner Gemeinde. Der Weinbau, seit dem 9. Jahrhundert wichtig, ist der Haupterwerbszweig. Die Gemeinde war auch als Badeort bekannt und wuchs nach 1970 wieder an. Moderne Architektur und kulturelle Einrichtungen prägen das Dorf, das 2010 den Wakkerpreis für innovative Ortsplanung erhielt. Besichtigungswürdig sind die Ruinen der Burg Grafenberg, die Festung St. Luzisteig mit Museum, die Kirche auf der Passhöhe und das Artilleriewerk Tschingel. Die grösste Schweizer Mausohrenkolonie lebt im Turmhelm der Kirche. Fläsch ist auch Ausgangspunkt des Nordbündner Weinwanderwegs. Die Dorfplanung schützt das Ortsbild und fördert zeitgenössische Architektur.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Region Landquart
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 528 m
- Website
- https://www.flaesch.ch
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