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Malpotremo

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Malpotremo liegt als Ortsteil in der norditalienischen Landschaft Ceva, umgeben von den sanften Hügeln der Voralpen. Der kleine Ort wird vom Fluss Ricorezzo durchzogen, der hier als natürliche Grenze zwischen den Langhe und den Voralpen gilt. Heute ist Malpotremo ein ruhiger Teil der Gemeinde Ceva, eingebettet in eine hügelige, von Wäldern und Feldern geprägte Umgebung.

Der Name Malpotremo geht auf den lateinischen Ausdruck *Mons Postremus* zurück, was so viel wie „letzter Ausläufer“ bedeutet. Erste schriftliche Spuren finden sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1142, als der Ort im Besitz des Markgrafen Bonifacio Aleramo von Savona erwähnt wird. Später wechselte Malpotremo mehrfach die Herrschaft, etwa zwischen den Familien der Cambiani, Guerra und Ferrero-Ponziglione. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebiet während des Ersten Koalitionskriegs zum Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen, als österreichische und sardische Truppen hier Stellung bezogen. Auch im Risorgimento und in den Weltkriegen spielte Malpotremo eine kleine, aber nicht unbedeutende Rolle.

Von der mittelalterlichen Vergangenheit zeugen nur noch wenige Spuren, darunter die Überreste einer Burg, die im 17. Jahrhundert zerstört und deren letzte Reste im 19. Jahrhundert abgetragen wurden. Die religiöse Geschichte des Ortes zeigt sich in mehreren Kapellen, darunter die der Heiligen Maria und des Heiligen Rochus, die mit historischen Fresken und künstlerischem Erbe aufwarten. Malpotremo bleibt ein stiller Zeuge der Vergangenheit, eingebettet in die malerische Umgebung der piemontesischen Hügel.

Sources (1)
Seehöhe
575 m
Bezirk
Ceva

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