Châteaux fortsLiberecký kraj

château de Houska

Burg in Tschechien

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Burg Houska steht auf einer Sandstein-Säule in Blatce südlich von Doksy in der Daubaer Schweiz. Sie ist eine frühgotische Herrschaftsresidenz, die um 1270–1280 von Přemysl Otakar II. errichtet wurde. Die Burg hat einen viereckigen Grundriss und wurde im 16. Jahrhundert zur Renaissanceburg umgebaut. Sie ist bekannt für ihre Sgraffitodekoration und die erhaltenen gotischen Fensterformen. Die Burg bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft bis zum Ještěd. Auf dem Schlossberg gibt es eine Felsenaussicht und Reste der zerstörten Kirche aus dem 19. Jahrhundert. In der Burgkapelle und der Grünen Kammer sind gotische Wandgemälde aus dem 15. Jahrhundert sowie Fresken aus dem 13. bis 14. Jahrhundert erhalten. Zudem gibt es einen Aussichtsturm auf dem Dach und eine Barockstatue der Heiligen Ludmilla vor dem Schloss. Die Burg war bis 1939 als Sommersitz der Familie Šimonek genutzt und wurde während des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht beschlagnahmt. Nach der Restitution gehörte sie den Nachkommen von Josef Šimonek. Die Burg wurde 1999 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie beherbergt zudem das Archiv der Staatlichen Bibliothek des Clementinum.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Burg, Schloss
Ort
Houska
Adresse
Houska 1, 47201 Blatce
Erbaut
1300
Baustil
Architektur der Renaissance
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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Sources:Houska (hrad) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, texte adapté)

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