Salvatorkirche

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Salvatorkirche

Kirchengebäude in Duisburg

Die Salvatorkirche in Duisburg steht auf dem Burgplatz und ist eine der ältesten Gottesdienststätten der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg. Sie wurde ab dem 14. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Pfalzkirche errichtet und zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauwerken am rechten Niederrhein. Die Kirche wurde im Jahr 1316 begonnen und bis 1415 fertiggestellt. Der Turm war bis 1943 die höchste Kirche Nordwestdeutschlands und wurde mehrfach erneuert. Die Kirche ist eine gotische Basilika mit dreischiffigem Langhaus und einem polygonalen Chor. Sie besitzt ein Strebewerk aus dem 20. Jahrhundert und ein oktogonales Glockengeschoss aus dem Jahr 1903. Der Turmhelm wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Kirche wurde nach dem Krieg in 15 Jahren wiederhergestellt und seit 1960 genutzt. Sie beherbergt Epitaphe, darunter das von Gerhard Mercator, sowie ein Gedenkfenster zum Novemberpogrom 1938. In der Salvatorkirche finden regelmäßig Gottesdienste statt, und die Kirchengemeinde betont insbesondere die Kirchenmusik. Die Salvatorkantorei führt Konzerte auf, und der Kantor Uwe Maibaum war bis 2006 tätig. Die Gemeinde veranstaltet Rundführungen und beteiligt sich an verschiedenen kulturellen und sozialen Projekten. Die Kirche war zudem Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, wie der Ersten Reformierten Generalsynode 1610.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude, Archäologische Stätte, Deutschordenskirche
Ort
Duisburg
Erbaut
1316
Baustil
Gotische Architektur
Architekt
Rudolf Wiegmann
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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