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couvent de Rietberg
Kirchengebäude in Rietberg
Das Franziskanerkloster Rietberg liegt in Rietberg im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen. Es wurde 1618 als Franziskanerkloster gegründet und gehörte zur Kölnischen Franziskanerprovinz. 1628 wurde es zum Konvent erhoben und an die Sächsische Franziskanerprovinz übergeben. Die Klosteranlage besteht aus einem dreiflügeligen Gebäude, das mit der Kirche einen rechteckigen Innenhof umgibt. Die Kirche St. Katharina wurde 1629 geweiht und trägt das Patrozinium der Stifterin Sabina Catharina. Das Kloster war bis in das 19. Jahrhundert ein bedeutendes Bildungszentrum und betreute das Gymnasium Nepomucenum Rietberg. Es blieb auch nach der Säkularisation bestehen, da die Grafen von Kaunitz-Rietberg das Kloster nicht auflösten. Die Franziskaner leisteten Seelsorge in benachbarten Gemeinden und betreuten den Dritten Orden. Die Klosterkirche wurde mehrfach restauriert, und die Orgel aus dem Jahr 1747 wurde mehrfach umgebaut und rekonstruiert. In der Klosterkirche finden sich drei steinerne Altäre aus der Renaissance, darunter der Hochaltar mit einem Retabel von J. Kotman. Die Kirche verfügt über zwei Glocken, die 1697 und 1732 gegossen wurden. Bekannte Mitglieder des Konvents waren Walther Tecklenborg und Kilian Kirchhoff. Das Jugendwerk Rietberg übernahm die Gebäude 1969 und nutzt sie bis heute für pädagogische Zwecke. Die Klosterkirche wurde 1979 an die katholische Pfarrei St. Johannes Baptist übergeben.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rietberg
- Erbaut
- 1726
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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