📷 Image: Wikimedia Commons
Bunker Wünsdorf Zeppelin
Nachrichtenzentrale der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg
Der Bunker Wünsdorf Zeppelin ist ein ehemaliger Nachrichtenbunker, der von der Deutschen Reichspost im Auftrag der Wehrmacht zwischen 1937 und 1939 in der Nähe von Wünsdorf, im Land Brandenburg, errichtet wurde. Er war Teil der Bunkeranlage Zossen und diente als Nachrichtenzentrale. Das Bauwerk umfasste einen zweistöckigen Längsbau und einen dreistöckigen Anbau, mit mehreren Zugängen und Verbindungen zu anderen Bunkern. Der Bunker war während des Zweiten Weltkriegs der wichtigste und modernste Fernmeldebunker der Wehrmacht. Er wurde nach dem Krieg von der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) genutzt und wurde zur geschützten Führungsstelle umgebaut. Die Anlage wurde bis in die 1960er Jahre weiter ausgebaut, um atomaren Waffenwirkungen standzuhalten, und diente als Nachrichtenzentrale Ranet, die im Nachrichtensystem der NVA integriert war. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen wurde der Bunker sanierungsbedürftig. 1994 zogen die letzten Truppen ab, und ab 1992 begannen Sanierungsarbeiten. Die ehemaligen Kasernengebäude wurden zu Wohnungen umgebaut, und 2009 wurde ein Museum eröffnet, das die Geschichte der sowjetischen Truppen in Deutschland erzählt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Bunker
- Ort
- Zossen
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