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Quaianlagen (Zürich)
Die Quaianlagen in Zürich sind künstlich angelegte Promenaden, Wiesen und Parks entlang des Zürichsees. Sie erstrecken sich vom linken Ufer in Wollishofen über das untere Seebecken bis zum Zürichhorn. Die Quaibrücke verbindet die rechts- und linksufrigen Teile, wobei der Bürkliplatz im Norden den Mittelpunkt bildet. Die etwa sechs Kilometer lange Flaniermeile umfasst vier Abschnitte: Mythenquai, General-Guisan-Quai, Utoquai und Seefeldquai. Die Quaianlagen wurden ab 1881 unter der Leitung von Arnold Bürkli gebaut und zählen zu den wichtigsten baulichen Veränderungen der Stadt nach der Schleifung der Stadtbefestigung. Über 21,5 Hektar Land wurden aufgeschüttet, Naturufer und Werkplätze verdrängt. Die Anlagen umfassen Parks, Plätze und Boulevards, wobei die Planer bewusst Vielfalt einbrachten, um monotone Parkanlagen zu vermeiden. Die Quaibrücke, der Bürkliplatz und die Bürkliterrasse bilden das zentrale Element der Anlagen. Vor Ort erwartet man eine Vielfalt an Räumen und Wege. Die Promenaden verlaufen entlang Ufermauern, teils durch Ziergitter geschützt und von Alleebäumen beschattet. Auf dem Bürkliplatz finden sich kulturelle Veranstaltungen und der historische Musikpavillon. Das Arboretum mit künstlichem Hügel und die Voliere sind Teil der Parkanlagen. An verschiedenen Stellen sind Denkmäler und Gedenksteine zu finden, während Badeanstalten, Bootsvermieter und Segelclubs an den Ufern präsent sind. Die Anlagen umfassen auch das Zürichhorn und die Landiwiese, die im Jahr 1939 aufgeschüttet wurden.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Ort
- Zürich
- Erbaut
- 1887
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