Spišský Štvrtok

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Spišský Štvrtok

Gemeinde in der Slowakei

Spišský Štvrtok liegt im Nordwesten der Talkessels Hornádska kotlina, am Fuße der Leutschauer Berge. Die Gemeinde gehört zum Okres Levoča und ist Teil der Landschaft Zips. Sie ist 11 Kilometer von Levoča und Spišská Nová Ves sowie 15 Kilometer von Poprad entfernt. Das Gebiet ist hügelig, mit braunen Waldböden bedeckt und liegt auf einer Höhe zwischen 530 und 600 Meter. Westlich des Ortes liegen Ausläufer der Kozie chrbty, südlich grenzt der Nationalpark Slowakisches Paradies an. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. An der Grenze zu Jánovce wurde 1900 eine Siedlung aus der Mittleren Bronzezeit entdeckt, die als „Slowakisches Mykene“ bezeichnet wurde. Donnersmarkt wurde 1312 zum Städtchen erhoben und war Mitglied der Bündnisse der Zipser Sachsen. Im 16. Jahrhundert war es Teil des Herrschaftsguts der Zipser Burg und wurde 1532 zum Untertanen-Dorf. Die Ortschaft wuchs bis ins 18. Jahrhundert, wobei die Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle blieb. Das Ortszentrum umfasst die Kirche des hl. Ladislaus, eine gotische Kirche mit romanischen Elementen aus dem 13. Jahrhundert, barockisiert in den Jahren 1697 und 1747. An der Südseite des Schiffs ist die Zápolya-Kapelle aus dem Jahr 1473 angebunden. Zudem gibt es das Minoritenkloster aus dem Jahr 1668, das seit 1950 ein Sozialpflegeinstitut beherbergt. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, einen Kindergarten und ein Postamt. Sie ist gut mit Straßen und der Autobahn D1 verbunden. Der nächste Bahnhof ist in Letanovce, vier Kilometer entfernt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Levoča
Erbaut
1263
Seehöhe
546 m

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