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Schelfkirche
Kirchengebäude in Schwerin
Die Kirche St. Nikolai, auch Schelfkirche genannt, ist ein evangelischer Backsteinbau im Stadtteil Schelfstadt von Schwerin. Sie wurde zwischen 1709 und 1711 im Barockstil errichtet und ist Teil des Residenzensembles Schwerin. Die Kirche ist eine der wenigen Barockkirchen Norddeutschlands und wurde 2024 als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie diente ursprünglich als Grabstätte für mecklenburgische Herzöge und ist heute ein bedeutendes sakralbauliches Denkmal. Die Schelfkirche ist eine der wenigen Barockkirchen Norddeutschlands und der erste große nachreformatorische Kirchenbau Mecklenburgs. Sie wurde im Jahr 1713 eingeweiht und hat eine Länge von 33 Metern und eine Breite von 27,80 Metern. Die Kirche war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Bestandteil des Residenzensembles Schwerin und wurde 2024 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Die Kirchengemeinde ist Teil der Propstei Wismar und des Kirchenkreises Mecklenburg. In der Schelfkirche befinden sich Reste der ursprünglichen Ausstattung, darunter die Orgel, die Taufstein und das Altarbild. Die Turmuhr aus dem Jahr 1863 ist die älteste öffentliche Uhr der Stadt. Die Kirche wurde mehrfach restauriert, zuletzt 2014, und die Glocken wurden 2015 durch neue bronzene Glocken ersetzt. Die Innenwände wurden 1964 anhand von Farbschnitten neu gestaltet, und die Deckenbemalung wurde in den 1980er Jahren restauriert. Der Schelffriedhof um die Kirche war ursprünglich ein Friedhof für die Bevölkerung der Schelfe.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Schwerin
- Erbaut
- 1238
- Architekt
- Leonhard Christoph Sturm
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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