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Museumsschiff Rickmer Rickmers

Die Rickmer Rickmers liegt als Museumsschiff an den St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg. Der grün gestrichene Rumpf ist fast hundert Meter lang, genau 97 Meter über alles, bei 12,19 Metern Breite und 2.007 Bruttoregistertonnen. Als Frachtsegler fuhr sie mit einer Besatzung von 21 Mann. Gebaut wurde das Schiff auf der Rickmerswerft in Geestemünde und im August 1896 vom Stapel gelassen, benannt nach dem Enkel des Reeders. Zunächst als Vollschiff getakelt, brachte es Reis und Bambus aus Hongkong nach Europa; nach einem Sturmschaden 1904, bei dem der Kreuzmast brach, wurde es in Kapstadt zur Bark umgetakelt. Danach wechselten Eigner und Namen mehrfach: 1912 Max, 1916 Flores, ab 1924 Sagres als Segelschulschiff der portugiesischen Marine. 1983 erwarb der Verein Windjammer für Hamburg den heruntergekommenen Rumpf im Tausch gegen die Yacht Anne Linde und ließ ihn restaurieren. An Bord sind Decks, Kajüten und der Maschinenraum mit Dampfmaschine und Dieselmotor zugänglich, am Bug sitzt die Galionsfigur. Wer schwindelfrei ist, kann bei besonderen Terminen in die Takelage steigen, bis auf 35 Meter Höhe mit Blick über den Hafen. Im Schiff gibt es ein Restaurant. Das Schiff ist ganzjährig zugänglich, ein Rundgang dauert etwa eine Stunde.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

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