Malá Kraš

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Olomoucký kraj

Malá Kraš

Grundsiedlungseinheit der Gemeinde Velká Kraš in Tschechien

Malá Kraš ist eine Grundsiedlungseinheit der Gemeinde Velká Kraš in Tschechien. Sie liegt zwei Kilometer südwestlich von Vidnava und gehört zum Okres Jeseník. Das Dorf erstreckt sich rechtsseitig des Flüsschens Vidnavka am nördlichen Fuße des Friedeberger Berglands an der Einmündung des Černý potok. Südlich erheben sich der Jahodník (378 m) und der Smolný vrch (404 m). Nachbarorte sind Velká Kraš, Fojtova Kraš, Vidnava, Nová Malá Kraš, Jarnołtów, Štachlovice, Habina, Kobylá nad Vidnavkou und Hukovice. Das Dorf wurde im 13. Jahrhundert durch deutsche Siedler gegründet und wurde 1291 erstmals urkundlich erwähnt. 1580 bestand das Dorf aus 24 Bauern, einem Gärtner und 13 weiteren Anwesen. 1900 lebten 352 Menschen im Dorf. 1938 starb bei einem Überfall der Grenzposten Viktor Dadák. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort in Malá Kraš umbenannt. 1968 wurde die Habichtbaude als Chata Mír zu einem Kinderferienlager umgebaut. 1976 wurde Malá Kraš in die Stadt Vidnava eingemeindet und 1990 wieder zur Gemeinde Velká Kraš zurückgegeben. In Malá Kraš gibt es das Naturdenkmal Venušiny misky am Smolný vrch sowie die 300-jährige Feldulme Paukův jilm, die seit 1999 als Baumdenkmal geschützt ist. Die Siedlung Habina gehört zum Ort. Die Umgebung umfasst den Fluss Vidnavka, die Berge Jahodník und Smolný vrch sowie die Nachbarorte wie Kobylá nad Vidnavkou und Hukovice. Die historischen Steinbrüche und die Verbindung zur Vogtei Kleingrosse prägen das Dorf.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Katasterbezirk in Tschechien
Ort
Velká Kraš
Seehöhe
245 m

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