Hildebold-Dom

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Hildebold-Dom

ehemaliges Kirchengebäude in Köln

Der Hildebold-Dom war ein karolingisches Kirchengebäude aus dem 9. Jahrhundert, das im Zentrum der Altstadt-Nord von Köln stand. Er war der Vorgänger des heutigen Kölner Domes und wurde vermutlich ab dem 8. Jahrhundert gebaut. Die genaue Bauphase ist umstritten, doch es wird angenommen, dass Erzbischof Hildebold als Bauherr in Frage kommt. Der Dom wurde 870 geweiht und bis 1248 genutzt, ehe er abgerissen wurde, um den heutigen Kölner Dom zu errichten. Der Hildebold-Dom war eine dreischiffige Basilika mit einem 97,50 Meter langen Langhaus und zwei Apsisen, die jeweils eine Krypta besaßen. Er verfügte über zwei Glockentürme und zwei hölzerne Vierungstürme über dem Langhausdach. Im Westen befand sich der Petrusaltar, der mit kostbaren Metallen verziert war, und im Osten der Marienaltar, der als Hauptchor bezeichnet wurde. Zudem gab es weitere Altäre wie den Dreikönigenschrein und das Gerokreuz, das als erstes erhaltene Monumentalkruzifix des Abendlandes gilt. Der Dom war ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum mit einer Vielzahl von Altären und sakralen Gegenständen. Er beherbergte wichtige Reliquien und war Vorbild für viele Kirchen in Europa. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert durch Erzbischof Bruno I. erweitert und bis 1248 genutzt, ehe sie abgerissen wurde, um den heutigen Kölner Dom zu bauen. Die Reste der Kirche sind heute noch in der Altstadt-Nord von Köln zu finden.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude
Ort
Altstadt-Nord

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