Zadní Milíře

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Zadní Milíře

Zadní Milíře ist ein Ortsteil der Gemeinde Milíře in Tschechien und wurde 1955–1960 als Planinka und 1960 als Zadní Milíře bekannt. Der Ort liegt südwestlich von Tachov und südöstlich von Bärnau, nahe der deutsch-tschechischen Grenze. Er gehört zum Okres Tachov und befindet sich am Rande eines Waldgebietes im böhmischen Teil des Oberpfälzer Waldes. Die umliegenden Gebirgskämme und Berge prägen die Landschaft, und der Ort liegt am Übergang zwischen dem Naturpark und dem Landschaftsschutzgebiet Český les. Der Ort hat eine reiche Geschichte als Waldhäuselsiedlung, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. 1835 zählte Girnberg 131 deutschsprachige Einwohner, und bis 1945 war das Dorf Teil des Landkreises Tachau. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bevölkerung vertrieben, und das Dorf blieb bis in die 1950er Jahre weitgehend unbesiedelt. Heute leben 31 Menschen in elf Wohnhäusern, und der Ort ist Teil des Katastralbezirks Milíře u Tachova. Zadní Milíře bietet Wanderungen durch den Wald und Ausblicke auf umliegende Berge wie den Dlouhý vrch. Sehenswürdigkeiten sind die Wallfahrtskapelle der hl. Anna, die 1935 errichtet wurde, sowie der Jagdstein an der Stelle, wo Alfred II. zu Windisch-Grätz seinen letzten Hirsch erlegte. Ein weiteres Denkmal erinnert an den Jagdunfall von 1855, bei dem Wenzl Czerny tödlich verletzt wurde. Auf der Straße nach Milíře steht ein Bildstock. Die ehemalige Kapelle der hl. Anna, die 1953 abgerissen wurde, ist nur noch durch Lindenbäume erkennbar.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Milíře

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