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Ebelsbach
Gemeinde im Landkreis Haßberge in Bayern, Deutschland

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Ebelsbach liegt im unterfränkischen Landkreis Haßberge und wird vom Ebelsbach durchflossen, der aus Hofstetten entspringt und bei Eltmann in den Altmain mündet. Die Gemeinde ist von den Höhen des Ebelsbergs und des Schönbergs umgeben und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach. Sie besteht aus sieben Gemeindeteilen, darunter Pfarrdörfer und Kirchdörfer, und grenzt an sieben Nachbargemeinden, darunter Zeil am Main und Eltmann.
Ebelsbach wurde erstmals 803 erwähnt und war Teil der Schenkung an das Kloster Fulda. Das Adelsgeschlecht Rotenhan prägte das Dorf im 14. Jahrhundert, während der Dreißigjährige Krieg die Region stark verwüstete. Schwedische und katholische Truppen kämpften hier, und das Dorf litt unter militärischen Auseinandersetzungen. Im 19. Jahrhundert entstanden Schulen und wurde die Gemeinde zur Selbstverwaltung verpflichtet. Jüdische Bevölkerung lebte seit dem 14. Jahrhundert hier, bis antisemitische Entwicklungen im NS-Zeitraum viele vertrieben.
Ebelsbach ist bekannt für seine Schlösser, darunter das Schloss Ebelsbach, das 1564 errichtet wurde und einst ein Wasserschloss war. Das andere Schloss, das Schloss Schönbach, ist ein ehemaliges Rittergut. Die Gemeinde hat eine katholische und evangelische Kirche, sowie ein Flüchtlingslager aus der NS-Zeit, das bis 1962 bestand. Traditionen wie die Straßenbeleuchtung, die 1880 eingeführt wurde, und die alte Nummerierung der Häuser prägen das Dorf.
Sources (2)
- Ebelsbach (CC0-1.0)
- Ebelsbach (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, adapté)
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Haßberge
- Seehöhe
- 228 m
- Website
- http://www.vg-ebelsbach.de/
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