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grotte Vallier
Die Grotte Vallier liegt in Seyssins im Massiv des Vercors, unter Le Moucherotte bei einer Höhe von 1.520 Metern. Sie ist eine unterirdische Höhle, die durch ihre spezielle Geologie und historische Bedeutung auffällt. Die Höhle wurde erstmals im 1. Jahrtausend n. Chr. besucht und wurde 1910 von M. Vallier wiederentdeckt. Die vollständige Erkundung gelang erst nach mehreren Versuchen und Arbeiten durch den Speläologen-Club „Les Furets Jaunes“ in den Jahren 1982 bis 1983. Die Grotte Vallier ist bekannt für ihre umfangreiche Ausdehnung und ihre Tiefe. Der Oberbereich wurde 1987, der Unterbereich 1988–1989 erforscht. 1990 wurde der tiefste Punkt erreicht, der sich 393 Meter unter der Oberfläche befindet, nachdem ein 98 Meter tiefer Schacht gebaut wurde. Bis 1995 wurde die Höhle auf eine Länge von 9.287 Metern und eine Tiefe von 405 Metern erweitert. Die Höhle entstand vor etwa 780.000 Jahren und ist für ihre Aragonit-Kristalle bekannt. Die Grotte Vallier bietet eine Vielzahl von Räumen und Gängen, die durch die geologischen Formationen geprägt sind. Die Höhle erstreckt sich in Kalksteinen und steht in Kontakt mit Mergeln. Die Struktur der Höhle ermöglicht eine umfassende Erkundung, die sowohl den Ober- als auch den Unterbereich umfasst. Die Umgebung um die Höhle ist von der spektakulären Landschaft des Vercors geprägt, die aus Felsen, Tälern und Wäldern besteht. Die Höhle ist Teil eines größeren Karstsystems, das auch andere Höhlen wie die Pic Saint Michel und die Combe Oursière umfasst.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Höhle
- Ort
- Seyssins
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