📷 Image: Wikimedia Commons
Kostel Zvěstování Panny Marie v Litoměřicích
Kirchengebäude in Tschechien
Die Mariä-Verkündigung in Litoměřice ist eine barocke Kirche, die zwischen 1701 und 1731 erbaut wurde. Sie steht in der Stadt Litoměřice, südlich der Tyrš-Brücke, am Ende der Jesuitenstraße. Das Gebäude ist mit zwei Türmen an der Fassade und einer Verbindungsbrücke zum ehemaligen Jesuitenkolleg im ersten Obergeschoss verbunden. Die Kirche wurde ursprünglich für den Jesuitenorden errichtet und später als Brauerei genutzt. Die Kirche wurde 1810 wieder als Priesterseminar genutzt und 1818 erneut geweiht. Sie war bis in die 1950er Jahre für Gottesdienste zugänglich. In den 1960er und 1970er Jahren diente sie als Depot und Werkstatt der Nordböhmischen Galerie der Schönen Künste. 1992 wurde sie der Galerie zurückgegeben, die heute Ausstellungen und das internationale Kunstsymposium Barock-Heute-Offener Dialog in dem Raum veranstaltet. Der Innenraum der Kirche ist mit monumentalen Decken- und Wandfresken geschmückt, die Johann Hiebel zwischen 1727 und 1731 schuf. Die Fresken zeigen religiöse Szenen und sind Teil der Ikonografie der barocken Kunst. Die Kirche ist ein Kulturdenkmal und Teil der städtischen Kulturgeschichte.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.
- Art
- Kirchengebäude
- Erbaut
- 2000
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Octavio Broggio
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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