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Bernburg (Aktion T4)
NS-Tötungsanstalt in Bernburg 1940 - 1943
Die Tötungsanstalt Bernburg war ein Ort der NS-„Euthanasie“ und befand sich in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt in Bernburg an der Saale. Sie wurde zwischen November 1940 und Juli 1943 genutzt, um Kranke, Behinderte und Häftlinge mit Kohlenstoffmonoxid zu töten. Die Anstalt löste die Tötungsanstalt Brandenburg ab und war Teil der Aktion T4, die unter der Leitung der Zentraldienststelle T4 lief. In dieser Phase wurden 9385 Menschen ermordet, wobei die meisten Opfer aus Fürsorge- und Pflegeeinrichtungen stammten. Die Tötungsanstalt Bernburg war zentral für die Durchführung der NS-„Euthanasie“ und war für die Ermordung von 9385 Menschen verantwortlich. Die Tötungsärzte Irmfried Eberl und Heinrich Bunke führten die Mordaktionen durch, wobei die Opfer aus verschiedenen Einrichtungen und Konzentrationslagern stammten. Die Anstalt war auch Teil der Aktion 14f13, bei der Häftlinge aus Lager wie Buchenwald und Ravensbrück getötet wurden. Bis 1943 blieb Bernburg ein Ort des Massenmordes, ehe die Einrichtung geschlossen wurde. Heute ist die Stätte der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Fachklinikum errichtet und später in eine Gedenkstätte umgewandelt. Die Gedenkstätte dient der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und informiert über die historischen Vorgänge. Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt trägt seit 2007 die Verantwortung für die Stätte.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Anlage, Tötungsanstalt, Ambulanz
- Ort
- Bernburg
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