Geestemünde

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Geestemünde

Stadtteil in Bremerhaven

Geestemünde ist ein Stadtteil von Bremerhaven im Land Bremen. Er liegt südlich der Mündung des Flusses Geeste in die Weser, nahe der Nordsee. Der Stadtteil grenzt im Norden an Mitte und Lehe, im Osten an Schiffdorferdamm, im Südosten an Surheide und im Süden an Wulsdorf sowie den Fischereihafen. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als Geestendorf als Kirchdorf erwähnt wurde. 1889 wurden die Gemeinden Geestemünde und Geestendorf zu einer einzigen Gemeinde vereinigt. Geestemünde entwickelte sich ab 1827 zu einem wichtigen Hafenort, als die Freie Hansestadt Bremen einen Seehafen und die Stadt Bremerhaven gründete. 1847 wurde der Ort offiziell als Geestemünde benannt und als Freihafen ausgewiesen. 1866 erreichten 466 Schiffe den Hafen, und bis 1905 lagen 2.965 Schiffe dort an. 1857 gründete Rickmer Clasen die Rickmers Werft, und 1859 wurde die Rickmers-Reederei ins Leben gerufen. Im Stadtteil gibt es historische Gebäude wie das Rathaus, das 1890–1894 errichtet wurde, und das Reichspostamt Geestemünde. Die Friedrich-Ebert-Straße trägt Erinnerungen an den Deutsch-Französischen Krieg, mit Straßen und Plätzen, die Städte und Schlachten des Reichslands Elsaß-Lothringen symbolisieren. Der Bürgerpark wurde 1907–1908 angelegt, und die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde 1911 geweiht. Die Fischerei spielte eine zentrale Rolle, mit dem Bau des Fischereihafens I und der Gründung der Deutschen Dampffischerei-Gesellschaft „Nordsee“.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Stadtteil von Bremerhaven
Ort
Bremerhaven
Seehöhe
3 m

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