Kamýk nad Vltavou

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Kamýk nad Vltavou

Gemeinde in Tschechien

Kamýk nad Vltavou ist eine Gemeinde im Okres Příbram, etwa 13 Kilometer westlich von Sedlčany. Sie liegt beiderseits der Moldau im Mittelböhmischen Hügelland. Die Bäche Zduchovický potok und Hejkal münden hier in die Moldau. Westlich des Ortes befindet sich der Damm des Wasserkraftwerkes Kamýk, nördlich erheben sich mehrere Hügel, darunter die Čeláková mit 391 Metern. Die Staatsstraße II/102 verläuft durch den Ort und verbindet Milevsko mit Nový Knín. Kamýk hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Vrškamýk war einst ein Zentrum der Přemysliden und wurde 1186 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde die Wassermaut eingeführt, und die Burg wurde zum Verwaltungs- und Gerichtssitz. 1356 wurde eine steinerne Kirche errichtet, und 1366 blieben die Kamýker Wehre an der Moldau geschlossen. Im 16. Jahrhundert entstanden eine Brauerei, ein Kretscham und eine Mühle. 1617 wurde eine Schule gegründet, und 1650 brannte ein Großfeuer den Ort teilweise aus. In Kamýk nad Vltavou gibt es die Burgruine Vrškamýk, die mittelalterliche Burg der Přemysliden. Die Kirche Mariä Geburt, ursprünglich dem hl. Nikolaus geweiht, wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1775 nach einem Brand wiederhergestellt. Die Moldaubrücke Kamýcký most, erbaut 1887, verbindet die beiden Seiten der Moldau. Auf der Kleinseite liegt der jüdische Friedhof, der im 17. Jahrhundert entstand. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Kamýk nad Vltavou und Velká sowie die Ansiedlungen Blatnice, Na Břehách, Roviště und Tahavá.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Příbram
Seehöhe
274 m

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