Schloss Holdereggen
Herrensitz mit Park im Lindauer Stadtteil Aeschach
Schloss Holdereggen ist eine bürgerliche Villa im Neurenaissance-Stil mit englisch-normannischem Einfluss, die im Lindauer Stadtteil Aeschach steht. Sie wurde zwischen 1887 und 1890 von dem Architekten Georg von Hauberrisser errichtet und aus Rotsandsteinen gebaut. Das Gebäude besitzt zwei Türme, Erker und eine Terrasse mit Freitreppe. Das Schloss wurde erstmals 1497 als „Holderegk“ erwähnt. Hermann Näher, ein reicher Lindauer Unternehmer, kaufte das Gelände 1881 und ließ eine Villa bauen. Nach seinem Bankrott 1908 übernahm Adolph Brougier das Schloss, das während des Ersten Weltkriegs als Lazarett genutzt wurde. Später ging es in die Familie Seisser über, wobei ein Stolperstein den ermordeten Erich Seisser gedenkt. Im Schlosspark wird jährlich das Kinderfest für den Ortsteil Aeschach veranstaltet. Die Villa war bis 1937 privater Besitz, wurde dann von der Stadt Lindau erworben und zum Pensionat umgebaut. Seit 1951 ist das Gebäude Sitz der Musikschule, und bis 2010 gab es hier eine Förderschule. Der Name „Holdereggen“ leitet sich vermutlich vom Namen Lienhard Holderegk ab oder bezieht sich auf Holunder-Anbau.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Schloss
- Ort
- Lindau
- Adresse
- Holdereggenstraße 23, 88131 Lindau (Bodensee)
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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