Sancta Maria in Paradyso

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Sancta Maria in Paradyso

Kloster in Tullnerbach (8004)

Das Kloster Sancta Maria in Paradyso ist eine Klosterruine im Wienerwald, Gemeinde Tullnerbach, am Rand des Gemeindegebiets an der Grenze zu Sieghartskirchen. Es liegt im Tal des Riederbachs am westlichen Hang des Weideck-Berges. Die Ruine entstand im 15. Jahrhundert durch ein Franziskaner-Observantenkloster, das von Gabriel Rangoni gegründet wurde. Die Kirche war der Mutter Gottes und dem hl. Laurentius gewidmet, daneben befanden sich Wirtschaftsgebäude auf drei Ebenen. Das Kloster war bis 1529 ein bedeutendes Zentrum des Franziskanerordens, wo 1464 das Provinzialkapitel tagte. Es wurde 1529 von osmanischen Truppen zerstört, wobei 18 Brüder starben. Die Ruine blieb unberührt, und 1623 entstand ein neues Kloster in Neulengbach. Die Klosterruine diente später als Baustoffquelle für lokale Bauten. Die ehemalige Klosterkirche zeigt Reste des Langhauses mit einem dreijochigen Ziegelgewölbe und geringe Chorreste. Westlich des Langhauses sind zwei Bauphasen der Westempore erkennbar, sowie achteckige Säulensockel und ein Ziegelfußboden. Östlich der Kirche sind Reste eines Nebengebäudes und an der Nordwestecke des Langhauses ein zweistöckiges Klostergebäude zu erkennen. Im Bereich des Westportals sind Aussparungen für ein Gewölbe sowie eine Substruktion und ein Strebepfeiler vorhanden.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kloster
Ort
Tullnerbach
Adresse
S. Maria in Parasdyso
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Sources:Sancta Maria in Paradyso (CC0-1.0)

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