Märchenbrunnen im Schulenburgpark

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Märchenbrunnen im Schulenburgpark

Zierbrunnen im Berliner Ortsteil Neukölln

Der Märchenbrunnen im Schulenburgpark in Neukölln ist ein denkmalgeschützter Zierbrunnen, der 1935 aufgestellt wurde. Er wurde vom Bildhauer Ernst Moritz Geyger entworfen und symbolisiert den Waldesdom. Der Park, benannt nach Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg, wurde 1923 in der heutigen Form gestaltet und ist ein Berliner Gartendenkmal. Der Brunnen war ursprünglich als repräsentativer Denkmalbrunnen für Geyger geplant, doch politische Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg verhinderten seine Aufstellung bis 1934. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Bronzeteile eingeschmolzen, und die Anlage verfiel. Erst 1970 wurde eine erste Renovierung durchgeführt, bei der Kalksteinskulpturen von Katharina Szelinski-Singer hinzugefügt wurden. In den Jahren 2000/2001 erfolgte eine umfassende Sanierung, bei der neue Bronzeputten von Anna Bogouchevskaia eingefügt wurden. Die Brunnenanlage besteht aus einem niedrigen Becken mit einem offenen Pavillon im Jugendstil. Die Putten und Skulpturen erzählen Märchen wie „Brüderchen und Schwesterchen“ und „Aschenputtel“. Die Putten gießen Wasser in hohen Bögen, während die Skulpturen die Geschichten der Volksmärchen darstellen. Die Anlage ist heute in gutem Zustand und wird vom Natur- und Grünflächenamt gepflegt.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Zierbrunnen, Bauwerk, Skulptur
Ort
Neukölln
Erbaut
1918

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