Wien

Pfarrkirche Mauer

Kirchengebäude in Wien

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Die Pfarrkirche Mauer ist eine katholische Kirche im Wiener Stadtteil Mauer, der zum 23. Bezirk Liesing gehört. Geweiht ist sie dem heiligen Erhard, einem Schutzpatron aus Regensburg, was auf die historische Verbindung zu den Herren von Eckartsau zurückgeht. Ursprünglich als gotische Wehrkirche im 15. Jahrhundert errichtet, diente sie zunächst als Filiale der Pfarre Atzgersdorf, bevor Mauer 1783 eine eigenständige Pfarrei wurde. Die Kirche überstand nicht nur die Wiener Türkenbelagerungen, sondern wurde auch im 20. Jahrhundert grundlegend verändert. In den 1930er Jahren musste sie einer neuen Straßenbahntrasse weichen und erhielt durch den Architekten Clemens Holzmeister eine neue Ausrichtung. Dabei blieben Teile der alten Bausubstanz erhalten, darunter der gotische Chor und der mittelalterliche Turm mit seiner barocken Haube von 1770. Im Inneren beeindrucken barocke Kunstwerke wie die Pietà von Giovanni Giuliani und das Hochaltarbild von Franz Zoller. Glasfenster und Mosaike aus den 1930er Jahren stammen von Albert Paris Gütersloh, während die Orgel aus dem Jahr 1924 stammt und später in die umgebaute Kirche integriert wurde. Die Pfarrkirche ist heute Teil des Pfarrverbands Weinberg Christi, zu dem auch die Erlöserkirche und die Wotrubakirche gehören.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude, Pfarrkirche
Ort
Wien
Adresse
Maurer Hauptplatz 1
Baustil
Gotische Architektur
Architekt
Clemens Holzmeister
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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