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Schretstaken
Gemeinde in Deutschland
Schretstaken ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Sie besteht aus den Ortsteilen Groß und Klein Schretstaken und gehört zum Amt Breitenfelde. Die Gemeinde wurde 1407 gegründet und war bis 1937 eine Exklave der Hansestadt Lübeck. 1937 wurde sie zum Kreis Herzogtum Lauenburg eingegliedert. 1939 wurde sie durch den Zusammenschluss der beiden Ortsteile neu gebildet. Schretstaken hat eine historische Verbindung zur Stadt Lübeck, die bis 1973 ein eigenständiges Forstrevier betreute. Das Forsthaus Schretstaken brannte 1978 aus und wurde 1980 abgebrochen. Die Gemeindevertretung besteht aus neun Sitzen, davon sechs für die Freie Wählergemeinschaft und drei für die Allgemeine Wählergemeinschaft. Bürgermeister ist Heiko Bürger. Das Wappen und die Flagge der Gemeinde symbolisieren lokale Merkmale wie den Bach Schiebenitz und die Jagdtradition. In Schretstaken gibt es die Marienkapelle aus dem Jahr 1837 mit Orgel und Glocke. Die Gemeinde ist in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragen. Der Maler A. Paul Weber lebte hier von 1936 bis 1980. In Thomas Manns „Buddenbrooks“ wird Schretstaken als Heimat eines Abgeordneten in der Lübecker Bürgerschaft erwähnt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Herzogtum Lauenburg
- Seehöhe
- 51 m
- Website
- https://schretstaken.de/
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