Ubbergen
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Ubbergen liegt am Südufer des Flusses Waal zwischen der Stadt Nijmegen und Millingen. Der Ort besteht aus zwei unterschiedlichen Landschaften: Auf der einen Seite liegen die Polder der Düffel mit Wiesen, Ziegeleien und Tümpeln, auf der anderen Seite das bewaldete Hügelland mit klaren Bächen. Der Wald reicht jenseits der deutschen Grenze in den Klever Reichswald über. Die Region ist bekannt für ihre Backsteinfabriken, Wäschereien und die Viehzucht im Poldergebiet. Der Tourismus spielt eine große Rolle, und viele wohlhabende Pendler leben hier, um im benachbarten Nijmegen zu arbeiten. Ubbergen wurde erstmals 891 urkundlich erwähnt, und Beek war bis 1348 Teil des klevischen Landes Kranenburg. Leuth und Kekerdom gehörten bis nach dem Wiener Kongress zum preußischen Amt Düffel und wurden erst später an die Niederlande vergeben. Die Orte in den Flussniederungen wurden bis ins 19. Jahrhundert von Überschwemmungen bedroht. Im Zweiten Weltkrieg begannen im Februar 1945 kanadische Soldaten eine Offensive aus Ubbergen gegen das Gebiet um Kleve und Rees. Ubbergen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Waldspaziergänge zu Aussichtspunkten, dem „Klabauterbaum“ und dem „Duivelsberg“. Die Tümpel, die durch die Klei-Produktion entstanden, sind bei Anglern beliebt. Der Fremdenverkehrsverein von Nijmegen informiert über Wander- und Radstrecken, und die Nijmeegse Vierdaagse führt eine Tagesstrecke durch den Ort. Es gibt mehrere Hotels und Campingplätze, darunter ein Luxushotel in Berg en Dal.
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- Einwohner
- 9.358
- Fläche
- 38,8 km²
- Seehöhe
- 13 m
- Bezirk
- Berg en Dal
À proximité
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