📷 Image: Wikimedia Commons
St. Gudula
Kirchengebäude in Rhede
Die katholische Pfarrkirche St. Gudula in Rhede ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude im Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im 12. Jahrhundert als Eigenkirche der Familie von Rhete gegründet und im 19. Jahrhundert abgerissen. Das heutige Gebäude entstand 1898 bis 1901 nach Plänen von Hilger Hertel und wurde am 12. Juni 1901 eingeweiht. Es handelt sich um eine neugotische, dreischiffige Backsteinhalle mit einem polygonalen Zentralraum und einem 77,5 Meter hohen Turm. Die Kirche ist besonders wegen ihrer gut erhaltenen neugotischen Ausstattung bekannt. Sie umfasst Taufbecken, Hochaltar mit Passionsszenen, Marien- und Josefsaltar sowie eine komplett erhaltene Verglasung aus den Jahren 1901 bis 1913. Die Ausstattung wurde auch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil bewusst erhalten. Darunter sind auch barocke Altargemälde, ein romanischer Taufstein und ein Eichenholzrelief aus dem 16. Jahrhundert. Zudem sind mehrere Reliquien und Bildwerke aus verschiedenen Epochen vorhanden. Die Kirche bietet einen einzigartigen Blick auf die künstlerische Vielfalt der neugotischen Epoche. Die Ausstattung umfasst auch eine Orgel aus dem Jahr 1998 sowie sieben Glocken, darunter eine historische Johannesglocke aus dem Jahr 1492. Die Räume sind mit kunstvollen Wandsockeln, gemalten Kreuzwegstationen und einem künstlerischen Plattenbelag des Chores versehen. Die Umgebung um die Kirche ist geprägt von der historischen Stadtsilhouette und dem nahen Rheder Fluss.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Rhede
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Hilger Hertel der Jüngere
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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