Roquepertuse

📷 Image: Wikimedia Commons

Roquepertuse

Siedlung in Frankreich

Roquepertuse ist ein keltisches Oppidum und Heiligtum der Saluvii, das sich in der Nähe von Velaux in der Provence (Frankreich) befindet. Der Ort liegt in einer bergigen Landschaft und wurde 1860 entdeckt, erst 1923 systematisch ausgegraben. Die Forschung begann 1988 wieder und wurde 1991 durch Brigitte Lescure fortgeführt. Das Heiligtum und die umliegenden Gebiete enthielten Handwerker- und Wohnviertel, die 124 v. Chr. durch römische Truppen zerstört wurden. Der Untergang von Roquepertuse war Teil der römischen Eroberung der Region. Während des Zweiten Punischen Krieges verbündeten sich die Römer mit Massalia (Marseille) gegen keltische Stämme. Nach einer ersten erfolglosen Expedition im Jahr 124 v. Chr. folgte eine zweite unter Gaius Sextius Calvinus. Mit Wurfmaschinen zerstörten die Römer das Heiligtum und die Stadt Entremont. Die Salluvier wurden eliminiert, und Roquepertuse wurde nicht wieder aufgebaut. Vor Ort lassen sich die archäologischen Funde wie die zweigesichtige Skulptur Hermes, drei Säulen mit Schädelhöhlen und Statuen in Buddha-Haltung besichtigen. Die Ausgrabungen zeigen ein keltisches Viertel mit Wohn- und Handwerksbereichen. Ausblick auf die umliegende Berglandschaft und die Nähe zu Velaux ermöglichen eine Verbindung zur heutigen Region. Die wichtigsten Funde sind im Musée d’Archéologie Méditerranéenne in Marseille zu sehen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Siedlung, Archäologische Stätte
Ort
Velaux
Adresse
Roquepertuse
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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