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Grubebach
Fluss in Deutschland
Der Grubebach ist ein Nebengewässer der Ems in Nordrhein-Westfalen. Er entspringt im Delbrücker Ortsteil Ostenland und fließt westlich durch das Delbrücker Land. Der Fluss verläuft südlich von Lippling und unterquert die Bundesstraße 64. Nach dem Einfluss des Hoppenmeers wird der Bach im Unterlauf als Bokel-Mastholter Hauptkanal bezeichnet. Der Hauptkanal fließt durch Rietberg und Bokel und mündet schließlich in die Ems. Die Flussstrecke hat eine Länge von 22,2 km und überwindet einen Höhenunterschied von 31 Metern. Der Grubebach ist der größte linksseitige Zufluss der Ems in ihrem Oberlauf. Er verläuft knapp nördlich der Ems-Rhein-Wasserscheide und ist über ein Grabensystem mit dem Flusssystem der Glenne verbunden. Das Gewässer dient der Abfuhr von Meliorationswässern aus der Mastholter Niederung. Im Jahr 2002 führte ein Großbrand zu einem Fischsterben, bei dem etwa 90 Prozent der Fischfauna im Gewässer starben. Die Ursache war kontaminierter Löschschaum, der über die Grabensysteme in den Kanal gelangte. Die Fischbestände haben sich seitdem weitgehend erholen. Der Grubebach fließt durch ländliche Gebiete und verläuft südlich an der Ortschaft Lippling. Er unterquert die Bundesstraße 64 und verläuft nördlich von Westenholz. Der Hauptkanal fließt südlich an Rietberg vorbei und durchquert den Ortsteil Bokel. In der Region sind mehrere Zuflüsse vorhanden, darunter der Lannertbach und der Fortbach. Der Fluss verläuft durch eine Niederung und mündet schließlich in die Ems. Die Flusslandschaft ist Teil der Emssandebene und zählt zu den Ostmünsterländer Sanden.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Fluss
- Ort
- Nordrhein-Westfalen
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