Châteaux fortsSachsenLandkreis Meißen

Gana

Hauptburg des slawischen Stammes der Daleminzier

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Die Burg Gana war die Hauptburg des slawischen Stammes der Daleminzier und wurde erstmals 929 erwähnt. Sie wurde von König Heinrich I. während seines Slawenfeldzugs zerstört. Die Burg lag vermutlich bei Stauchitz in der Nähe der Pappmühle am Fluss Jahna im Landkreis Meißen. Der Name des Flusses deutet auf den Ort Gana hin. Die Lage der Burg wurde durch geophysikalische Untersuchungen im Jahr 2003 ermittelt. Die Burg war umgeben von einem Ringwall, der bis zu 12 Meter hoch sein könnte, und hatte einen annähernd quadratischen Hof von 75 × 75 Metern. Im Zentrum der Anlage fanden sich Spuren von Grubenhäusern und Brandspuren aus dem 10. Jahrhundert, die auf eine gewaltsame Zerstörung hindeuten. In der Nähe wurde auch ein jungsteinzeitliches Hockergrab entdeckt. Die Anlage wurde in den 1920er und 1970er Jahren untersucht, und eine Bodenuntersuchung 2013/14 sollte die Erhaltungsmöglichkeiten prüfen. Im Dorf Jahna gab es bereits 1929 ein Jubiläum zum tausendjährigen Bestehen der Burg. An einer Eiche wurde ein Felsstein mit der eingemeißelten Jahreszahl 929 – 1929 abgelegt. In der Nähe befand sich das Hauptheiligtum der Daleminzier, die heilige Quelle Glomuci. Die Region um die Burg Gana ist somit ein bedeutender archäologischer und historischer Ort.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Burg
Ort
Landkreis Meißen

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